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FAQs

Welche Optionen sind für FEMFAT Batch-Jobs verfügbar?
Der Batch Job ist dazu gedacht, FEMFAT automatisiert im Hintergrund laufen zu lassen, ohne interaktive Eingabe auf der Benutzeroberfläche. Besonders vorteilhaft können Batch-Jobs dort eingesetzt werden, wo eine Vielzahl an FEMFAT- Analysen durchgeführt werden soll (z.B. Motorhochlauf).
Typischerweise wird ein FEMFAT-Job im Batch-Modus durch folgenden Aufruf gestartet:


…/bin/femfat –job=jobfilename (Linux)
…/bin/femfat.bat –job=jobfilename (Windows)


Dieser standardmäßige Aufruf kann um zusätzliche Parameter erweitert werden, die dem Anwender weitreichende Möglichkeiten bieten.
So kann z.B. für die einzelnen Jobs jeweils ein eigenes Scratchverzeichnis spezifiziert werden


…/bin/femfat –job=jobfilename -scr=Scratch_Directory
(Linux)
…/bin/femfat.bat –job=jobfilename -scr=Scratch_Directory
(Windows)


bzw. einzelne Module deaktiviert werden (hier: PLAST):


…/bin/femfat –job=jobfilename -noplast (Linux)
…/bin/femfat.bat –job=jobfilename –noplast (Windows)


Eine detaillierte Zusammenstellung aller verfügbaren Parameter finden Sie im Handbuch „FEMFAT_Introduction.pdf“. Dieses Handbuch ist, wie auch alle anderen Modul-Handbücher, im Installationsverzeichnis in deutscher und englischer Sprache
enthalten.

 

Die Datei userdefparam.dbs kann nicht gefunden werden – Was ist zu tun?
Der Hintergrund dieser Meldung ist, dass bei der Definition des neuen Arbeitsverzeichnisses in der ini-Datei ein Pfad für den Material-Import ausgewählt wurde, wo die Datei userdefparam. dbs fehlt.
Diese Datenbank ermöglicht die Anpassung von grundlegenden, materialklassenspezifischen Eigenschaften (Neigungsexponent der Anrisswöhlerlinie, werkstoffabhängiger Exponent, Exponenten für Gradienteneinfluss, …).
Haben Sie nun in der Datenbank keine Modifikationen vorgenommen, dann können Sie diese Meldung ignorieren und auf „OK“ klicken. In diesem Fall verwendet FEMFAT die Datenbank mit den entsprechenden Standardwerten aus dem Installationsverzeichnis.
Haben Sie die Datei userdefparam.dbs modifiziert und wollen diese verwenden, so müssen Sie die Datenbank entweder in das spezifizierte Arbeitsverzeichnis kopieren, oder in den FEMFAT Einstellungen den Standardimportpfad für Werkstoffe auf den entsprechenden Speicherort ändern.

 

Wie kann anhand von Dauersicherheitsfaktoren auf die Lebensdauer rückgeschlossen werden?
Oftmals stellt sich nach einer Dauersicherheitsanalyse die zusätzliche Frage, wie vielen Zyklen der Bauteil unter der auftretenden Belastung standhält. Im Falle von Einstufen-Kollektiven kann diese Frage durch eine einfache Umrechnung zwischen Sicherheit und Lebensdauer beantwortet werden:
Liegt der Sicherheitsfaktor unter 1, so wird für die Berechnung der ertragbaren Anzahl von Zyklen N der Auslastungsgrad (=Kehrwert der Sicherheit 1/SFA) mit der negativen Steigung
k der (lokalen) Wöhlerlinie potenziert und mit der (lokalen) Ecklastspielzahl ND multipliziert:

N =ND* (1/SFA ) -k 

Falls die Sicherheit größer 1 ist, hängt die Umrechnung von
der verwendeten Miner-Regel ab: 

Übrigens ist diese Umrechnung sehr komfortabel mit dem FEMFAT Results Manager durchführbar, wo mit Hilfe des Formeleditors auch obige Fallunterscheidung für den Sicherheitsfaktor automatisch vorgenommen werden kann.