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Input

  • Welche Möglichkeiten habe ich zur Überprüfung der Eingabedaten?
  • FEMFAT bietet dem Benutzer verschiedenste Möglichkeiten seine Eingaben während der Berechnungsvorbereitung bzw. nach der Berechnung zu überprüfen. Diese sind:

    FE-Modell
    - Anzahl der eingelesenen Knoten & Elemente (Achtung etwaige nicht unterstützte Elementtypen werden übersprungen) .
    - Ausdehnung des Modells (gegebenenfalls Korrektur der Einheiten auf mm)
    - Minimale/maximale Schalendicken
    - Visuelle Kontrolle im VISUALIZER inklusive Gruppendefinition; Gruppen können im Hauptprogramm als Label-Liste angezeigt werden

    Materialdaten 
    - Numerische Kontrolle der Werte im Werkstoffmenü .
    - Grafische Kontrolle durch Haigh-Diagramm, Wöhlerlinie und zyklisches σ - ε -Diagramm
    - Im Knoteneigenschaften Menü durch überprüfen der Knotenlabels
      Überprüfung sämtlicher Eigenschaften (Material, Rauhigkeit, Temperatur, Oberflächenbehandlung,...)

    Spannungen
    - In BASIC Hauptnormalspannung des Elements mit der höchsten v. Mises Vergleichsspannung
    - Für MAX steht die visuelle Kontrolle der Spannungsabfolge bzw. der Einheitsspannungen im VISUALIZER zur Verfügung.

    Menüpunkt „Eingabedaten prüfen“
    Unmittelbar vor Berechnungsstart bzw. im Scretchmenü (nur MAX, SPECTRAL) steht eine Funktion zur Verfügung, mit der noch einmal eine Reihe von Eingabedaten überprüft werden können, insbesondere, ob die Spannungen und die Werkstofffestigkeit in einem plausiblen Verhältnis stehen. Die Ausführung dieses Checks wird dringend empfohlen, siehe folgende Abbildung. 

     

    Hinweis: In MAX kann die Ausführung dieser Funktion etwas Zeit in Anspruch nehmen, insbesondere, wenn die Scratch-Files vorher noch nicht erstellt wurden.

    Im Detail können folgende Daten überprüft werden: .
    - Berechnungsziel: Dauerfestigkeit, Schädigung, statische Sicherheit
    - Berechnungsgruppe: Name und Anzahl Knoten & Elemente
    - Materialien, welche in der Berechnungsgruppe verwendet werden inkl. Plausibilitätscheck der Werte
    - Aktivierte Einflussgrößen
    - Spannungen
    1. Maximale auftretende v. Mises Spannung über gesamten Lastverlauf im Vergleich zur lokalen Zugfestigkeit/Streckgrenze
    2. Maximale v. Mises Spannungen der einzelnen Belastungskanäle (nur ChannelMAX bzw. SPECTRAL). Diese Funktion ist sehr nützlich, um den Einfluss bestimmter Kanäle auf das Gesamtergebnis abzuschätzen. Zum Beispiel kann bei der modalen Superpositionsmethode so eine Frequenzgrenze festgelegt werden, ab der höher frequente Moden wegen des kleinen Spannungsbetrags nicht mehr berücksichtigt werden brauchen.

    Da bei dieser Funktion die Last-Zeit-Verläufe und die Kanalspannungen kombiniert werden, lassen sich auch inkonsistente Einheiten leicht entdecken.

    Ergebnisse 
    - Ergebnisdialog: Höchstbeanspruchter Knoten, Wöhlerlinie,Ergebnisstatistik.
    - Verteilung aller skalaren Ergebnisgrößen am Modell: Dazu kann ein beliebiger Postprozessor bzw. am bequemsten der VISUALIZER benutzt werden.

    Dokumentation
    - FEMFAT Job File (*.ffj): Notwendig für nachfolgende Batch-Läufe .
    - FEMFAT Ergebnisprotokoll (*.pro): Detailinformationen in Textform

  • Was ist die variable Lizenzierung  “on demand” und wie wird diese konfiguriert?
  • Das FEMFAT-Lizenzmodul hat bis zum Release von Version 5.1 sämtliche notwendigen und verfügbaren Lizenzen vom Lizenzserver gezogen, wenn nicht andere Einstellungen manuell vorgegeben wurden.

    Seit dem Release von FEMFAT 5.1 werden einzelne Lizenzen erst während der Nutzung vom Server gezogen bzw. bei Nicht-Verwendung freigegeben.

    Dazu kann ein Timeout angegeben werden, welcher das Zeitintervall der Inaktivität des Benutzers festlegt, und nach dessen Ablauf die Lizenz wieder freigegeben wird. Dies hat den Vorteil, dass andere Benutzer die Lizenzen verwenden können und damit keine wertvollen Ressourcen brach liegen.

    Der Standardwert für den Timeout beträgt 15 Minuten. Mit der Umgebungsvariblen „MAGNAECS_LICENSE_TIMEOUT“ kann ein Wert zwischen 5 und 9999 Minuten festgelegt werden.

    Ist es bei Wiederaufnahme der Arbeit mit FEMFAT zu einem Überschreiten des Timeout gekommen, versucht FEMFAT die benötigten Lizenzen erneut zu ziehen. Sind diese bereits vergeben so gibt es die Möglichkeiten, entweder abzuwarten bis eine Lizenz frei wird oder den Stand des Modells zwischenzuspeichern, um zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen. FEMFAT wird allerdings in jedem Fall beendet. Bei Analysen, die im Batch-Modus durchgeführt werden, kann mit dem Schlüsselwort „-queue“ verhindert werden, dass FEMFAT mangels Lizenzen den Job abbricht und einen Eintrag in das Message-File schreibt. Stattdessen wartet FEMFAT dann mit der Abarbeitung, bis ausreichend Lizenzen zur Verfügung stehen.

    Unterm Strich bringt die variable Lizenzierung also deutliche Verbesserungen: Lizenzen werden nur solange blockiert, als sie tatsächlich für eine Analyse benötigt werden. Damit erhöht  sich die Auslastung der vorhandenen Lizenzen, wenn mehrere Berechnungsingenieure mit einem Lizenzpool arbeiten.