Newsletter Artikel 28/2019

FAQ 2

Welche Möglichkeiten bietet FEMFAT für das Postprocessing?

Die Ergebnisse einer erfolgreichen FEMFAT-Analyse werden in die binäre „Permanent Scratch“-Datei (fps-Datei) geschrieben.

Diese Datei kann mit dem VISUALIZER geöffnet und für die Auswertung der Berechnungsergebnisse verwendet werden. Dafür stehen alle Funktionalitäten zur Verfügung, die man von einem modernen Postprozessor erwarten darf. Besonders gewinnbringend kann der VISUALIZER bei der Ergebnisinterpretation eingesetzt werden, da alle angeforderten Detailergebnisse (über 50) auf einmal verfügbar sind.

Alternativ besteht die Möglichkeit, die FEMFAT-Berechnungsergebnisse in eine dma-Ergebnisdatei für andere Postprozessorprogramme zu exportieren. Da für die meisten Schnittstellen dieser Export in Form eines Verschiebungsdatensatzes erfolgen muss, stehen maximal sechs Detailergebnisse zur Verfügung.

Die Auswahl der gewünschten Detailergebnisse erfolgt im Menü „Ausgabe“ im Reiter „DMA-Spalten-Einstellung“ durch eindeutige Zuordnung einer Spaltennummer von eins bis sechs.

Besonders komfortabel kann diese Auswahl über einen rechten Mausklick vorgenommen werden (s. Abbildung).

Tipp: Die Ausgabe von FEMFAT-Ergebnissen in eine dma-Datei ist auch im Nachhinein, d.h. nach Beendigung der FEMFAT-Session, möglich. Alles, was Sie dafür benötigen, ist die fps-Datei mit den Ergebnissen, die Sie gerne exportieren möchten. Starten Sie FEMFAT und wechseln Sie direkt ins Menü „Ausgabe“. Verwenden Sie dort den Button „Import“, um die fps-Datei einzulesen.

Danach können Sie die gewünschten Detailergebnisse sowie Schnittstelle auswählen und durch Betätigen des „Schreiben“- Buttons die Ergebnisse exportieren.

Anmerkung: für die Abaqus-Schnittstelle ist ein vorheriger Modellimport (odb-Datei) im Menü „FE-Strukturdaten“ erforderlich.